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20.01.2012 07:14 von Thomas Dünki
Am Freitagmittag erwartete uns das idyllisch verschneite Winterdorf und mir als Open-Air- Neuling wurde schnell klar, warum viele Curler vom bekannten Mürren-Virus angesteckt werden: Eiger, Mönch und Jungfrau und das fantastische Wetter boten uns jeweils am Morgen, durch den Tag und am Abend ein eindrückliches Licht- und Farbenspektakel.
Doch vor der ersten Runde blieb nicht viel Zeit, die Natur zu geniessen. Zimmer beziehen, einen kurzen Apéro und dann wartete um 14:00 Uhr bereits der erste Gegner auf uns. „Das ist ein gutes Team“, warnte uns Simone. Bei mir stieg der Puls und beruhigte sich erst wieder richtig, als das Spiel gewonnen war.
Die Arbeit für den Freitag war getan und wir genossen mit dem ersten Sieg im Rücken den gemütlichen Fondue-Abend und den anschliessenden Ausgang im Bliemlichäller.
Der Samstag verlangte kleidertechnisch eine Aufstockung. Die minus 17 Grad am Morgen fühlten sich doch ziemlich frisch an, aber das fantastische Bergpanorama und die Freude auf die zwei bevorstehenden Spiele liessen die Kälte unwichtig erscheinen. Bei wunderschönem Sonnenschein trugen wir unser zweites Spiel aus, welches wir knapp für uns entscheiden konnten. Das dritte Spiel war dann wieder eine klare Sache zu unseren Gunsten.
Nun standen wir also mit drei Spielen und drei Siegen da – wir extrem happy und einige der Gegnerteams schon davon überzeugt, dass wir den Turniersieg erringen würden. Doch unser Finalgegner war das einheimische, an Open Airs gewöhnte und letztjährige Siegerteam. Es war ein spannendes und sehr ausgeglichenes Spiel, welches mit einem Peels endete.
Mit der Gewissheit, von 24 Teams den 2. Platz erreicht zu haben und vielen wunderschönen Eindrücken von der Natur und der Curlingwelt, hatten wir allen Grund, am Sonntagabend äusserst zufrieden die Heimreise anzutreten.
Bericht: Dani Wetzstein