Zuger Junioren verteidigen Titel

von Markus Rindlisbacher (Kommentare: 0)

Auch 2016 dominiert der NAchwuchs den Wasserturm-Cup. Jan Hess und sein Zuger Team unterstreichen mit beeindruckenden Spielen, Dass sie zur internationalen Junioren-Elite zählen. Die Luzerner Juniorinnen stehen mit ihnen auf dem Podest

Für Breitensport-Teams sind die gewonnenen Ends fast so wichtig wie die erspielten Punkte. Nach fünf Runden können zwei oder drei Ends mehr oder weniger entscheiden, ob man im vorderen oder hinteren Mittelfeld klassiert ist. Ganz anders bei den Eliteteams, bei denen offenbar nur der Turniersieg zählt: Da lässt man gerne das eine oder andere End sausen und wartet stattdessen auf ein spielentscheidendes  grosses Haus. Das diese Taktik auch mal ins Auge gehen kann, mussten die Junioren aus Neuchâtel erfahren, die nach vier Runden wegen einem fehlenden End am Cut scheiterten.

Ins Finale zogen mit dem Punktemaximum die Junioren aus Zug (Jan Hess) ein und mit nur einem Punkt Rückstand CC Luzern 2 (Esther Kobler). Keines der Teams konnte sich entscheidend  absetzen, der Vorteil blieb aber stets bei den Junioren. Im letzten End wurde es für die Tribüne nochmals spannend, nachdem Esther Kobler einen dritten Stein Shot legen konnte. Ihre Reaktion, dass dies wohl kaum ausreichen werde, bewahrheitete sich: Jan Hess machte mit seinem letzten Stein alles klar. Der Sieg ging damit an die Zuger Junioren mit Skip Jan Hess, Simon Gloor, Simon Hoehn und Reto Schönenberger. Zweite wurde CC Luzern 2 mit Skip Esther Kobler, Ivana Stadler, Bernhard Kobler, Patrick Kiefer und Rebekka Engel.

Die Juniorinnen vom VLCC Luzern (Skip Selina Witschonke, Melina Bezzola, Elena Mathis, Anna Gut und Larissa Schmid) erkämpften sich im letzten Spiel mit einem Peels den dritten Rang vor CC Blauweiss (Jörg Stettler). Spannend verlief in Runde 5 auch das Duell der beiden Wasserturm-Teams, auch dieses Spiel endete unentschieden. Skip Beat Jäggi, Thomas Röthlisberger, Tobias Wüst und Stefan Messerli wurden gute Fünfte, CCW United mit Skip Thomas Dünki, Andi Willinig, Bruno Eicher und Thomas End klassierte sich auf Rang 6. 

Spielleiter Daniel Florin, Markus Thürig und Präsident Andi Willinig haben letztmals im OK mitgewirkt. Sie blicken alle drei auf je rund 10 Turniere zurück, die allesamt erfolgreich verliefen, darunter vor zwei Jahren das 50. Jubiläumsturnier. Aber auch Kudi Bühler und Moritz Bürgi  haben bewiesen, dass sie mit dem künftigen OK  die Tradition erfolgreich fortsetzen werden. Wer weiss, vielleicht mit ein paar spannenden Veränderungen am Turnierablauf. Ein herzlicher Dank des Präsidenten!

Zurück

weitere News