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Jubiläums-Post

50 Jahre CC Wasserturm

Die Jubiläums-Post informiert in regelmässigen Abständen über Wissenswertes im Zusammenhang mit dem Jubiläumsjahr des CC Wasserturm.

Jubiläums-Post Nr. 4 - The famous last words

Die letzten Worte gebühren immer einer Frau (oder nicht?). Aus diesem Grund freut es mich besonders, als letzte nochmals kurz auf das vergangene Jahr zurück zu blicken.

Start:
Die letztjährige GV eröffnete offiziell das Jubiläums-Jahr.

Toss:
Gleich zu Beginn der Curling-Saison konnten die druckfrischen Jubi-Tosse, designed by Mr. Mac Sidler - an die Mitglieder verteilt werden. Auf unserer neu gestalteten Website (Szenenapplaus für Thomas Dünki und Kusi Rindlisbacher) konnte das Tossen bis zur Zeigefingerarthrose geübt werden und schon bald wurden von Luzern über Engelberg bis Kandersteg die Worte „Turm oder Zahl?“ salonfähig. Und wer weiss; vielleicht trifft der eine oder andere von uns in der kommenden Saison wieder einmal auf einen unserer weit gereisten Jubi-Tosse.

Gala-Dinner:
Zu einem 50. Geburtstag gehört ein schönes Fest und dieses fand just am Gründungstag, dem 15. November, statt. Der Wasserturm lud im Wasserturm zum Apéritif und wer zu spät kam, wurde von Mister Bondolfi freundlichst und ununterbrochen darauf hingewiesen. Für das eigentliche Gala-Dinner wurde in den Saal der Maskenliebhaber Gesellschaft geladen, wo Curlingsteine aus der kleinen Emme den Weg auf die dekorierten Tische fanden. Dort genossen wir den Abend inmitten feierlicher Reden und Magie, VLCC-Geschenken und brennenden CCW-Mitglieder, Fleisch-Suppen-Nirvana und einem kleinen Basketballer, der noch mehr reden kann als unser Präsident…

Festschrift:
Die vergangenen 50 Jahre unserer Clubgeschichte wurden von Sibylle Fischer mit viel Aufwand zusammengetragen, fein säuberlich aufgearbeitet und spannend, witzig und informativ verfasst. Wer sein persönliches Exemplar nicht mehr findet, kann die Festschrift jederzeit – auch im fernen Amerika – auf unserer Website nachlesen.

Nachtturnier:
Seit vergangenem Samstag wissen wir, dass die (Nacht-)Eulen in Kintzheim hocken und nicht, wie vorher angenommen, in Luzern. Die Idee eines Nacht-Turnieres, also einer curlerischen Freinacht, musste wegen Mangel an Eulen und Käuzen leider eingeschläfert werden.

Jubiläums-Ausflug und the end:
Unser Präsident hat diesen letzten Höhepunkt in der Jubiläumspost Nr. 3 wunderbar zusammengefasst.
Ein ereignisreiches Jubiläums-Jahr geht damit würdevoll zu Ende, meine Zeit als Jubiläums-OK-Präsidentin auch. Bevor ich aber wieder in der Anonymität der „normalen“ Aktiven untertauche, möchte ich meinem OK-Team herzlich für die geleistete Arbeit danken. Die vielen gemeinsamen Stunden, die lustigen Wein-Abende, die zahlreichen Sitzungen bis spät in die Nacht, Kudis Paella (Yammie), Sibylles Bastelstunden, Toms 1001 Ideen und Fabiennes tägliche Morgenpost um 6.00 Uhr werden uns bestimmt in guter Erinnerung bleiben. 

Nun hat’s für den Moment ausgejubiliert…. See you in another 50 years!

Silvia Gähwiler

Jubiläums-Post Nr.3 - Jubiläumsabschluss mit spannender Reise ins Elsass

Der 7. und 8. Mai 2011 gehen in die CCW-Geschichte ein. Der zweitägige Ausflug ins Elsass bot Abwechslung pur: Vom Kartoffel-Eintopf, über unfolgsame Winzerkinder, kühne Adler bis zum mitternächtlichen Edelzwicker inmitten der Riegelhausstadt Colmar.

Leider, leider, liebe Zuhausegebliebene - da habt ihr echt den Höhepunkt von 50 Jahren CCW verpasst. Sibylle Fischer, ihre rechte Hand Fabienne Dünki und das restliche OK haben einen Jubiläumsausflug ermöglicht, bei dem selbst erfahrene Elsass-Kenner haufenweise Neues entdeckten.

Unter dem Rhein oder inmitten des Rheins?

Die BaustelleWas macht eigentlich Kusi Rindlisbacher, wenn er nicht in der Curlinghalle steht? Er verbindet die Welt! Und er gab den 22 Teilnehmenden Einblick in die neu entstehende Eisenbahnbrücke über den Rhein. Als Bauführer ist er in Basel verantwortlich, dass alle Puzzleteile am Schluss zusammenpassen und ab Dezember 2012 die Züge vierspurig von Deutschland in die Schweiz fahren können. Im Laufe der Führung ging es unter den Wasserstand des Rheins bis auf die Fundamente der entstehenden Pfeiler hinunter.

Nächster Halt in Mulhouse: Gleich neben dem Rathaus, das noch immer die ehemalige Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft beweist, servierte das Personal im "Au vieux Mulhouse" ein Gratin nach Art des Hauses. Während einige einen knackigen Salat erhielten, gabs für die andern eine sonderbare Suppe. Nun, der Irrtum klärte sich rasch: Die neue Serviertochter hatte die Salatsaucen-Teller mit einer Suppe verwechselt - Situationskomik ohne Aufpreis.

Flieg Adler, flieg...

Eine Vorführung mit Greifvögeln? Kann das spannend sein? Jawohl und wie: Die nach und nach freigelassenen Adler, Bussarde, Eulen usw. zeigten in den Mauern einer alten Burg kühnste Flugmanöver, die so wirklichkeitsnah sonst nur mit viel Glück beobachtet werden können.

Der Übernachtungsort Colmar bot die Kulisse für die restlichen fast 24 Stunden. Während Nicole Dünki ihren Lieblings-Laden suchte und fand, nutzten andere die Zeit, um sich nach all den Eindrücken frisch zu machen. Ein paar ganz schnelle Gruppenmitglieder wurden schon bald in "Petite Venice" oder in der "Gerberstrasse" beim Riesling oder beim Gewürztraminer entdeckt.

Ganz traditionell dann das Nachtessen in einer typischen Brasserie: Nach dem Salat gabs eine alte Elsässer Spezialität mit Kartoffeln, Schweinsfüssen, Lamm und Rind. Nach dem rezenten Münster-Käse wurde eine Vacherin-Glace als süsser Deckel serviert. Abschluss fand der Abend bei Bier und Edelzwicker im alten Stadtkern.

Weindegustation mit Störpotenzial

Stadtbesichtigung ColmarDer zweite Tag begann mit einem Stadtrundgang, bei dem es Riegelhäuser aus dem 15., aus dem 16, aus dem 17. und aus dem 18. Jahrhundert zu sehen gab. Dann nochmals Riegelhäuser und noch mehr Riegelhäuser. Wer genauer hinblickte, fand aber auch romanische Bauwerke, Gotik, Jugendstil und sogar Bauhaus-Gebäude aus der Neuzeit der Architektur. Das letzte Weingut innerhalb der historischen Stadtmauer lud sodann zur Weindegustation. Leider fanden die pubertierenden Kinder des Winzers den Besuch des CCW nicht so toll und durchkreuzten den Versuch des Vaters, uns seine Weine schmackhaft zu machen. Schade, aber manchmal ist Familie wichtiger als Geschäft. So blieben die meisten Bestellscheine leer.

"Flammenkuchen für mich und dich und dazu eine Flasche Wein!" So lautete der Wunsch der meisten Teilnehmenden für die verbleibenden Stunden. Und lauschige, schattige Plätze gab es genug, um der Sonne und den 28° Lufttemperatur ausweichen zu können. Dann wartete bereits der Bus der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft (ja, der mit viel Platz für die Beine) für die Rückkehr nach Hause.

die Teilnehmer

Kompliment an das OK

Sibylle Fischer hat bereits zum zweiten Mal einen riesigen Effort geleistet, um dem CCW ein würdiges Jubiläumsjahr zu ermöglichen - vielen, vielen Dank. Ein grosses Lob verdienen auch Fabienne Dünki, die bei der Organisation mithalf, sowie das restliche OK mit Präsidentin Silvia Gähwiler, Thomas Dünki und Kudi Bühler. Auch Kusi Rindlisbacher schliesse ich für die Führung durch seine Baustelle in den Dank ein.

Der nächste grössere Anlass des CCW findet übrigens 2060 statt. Dann wird der CCW 100 Jahre alt. Leider kann ich nicht teilnehmen, ich besuche an diesem Tag einen Harfenkurs im Himmel. Schade, Sibylle Fischer wird dann als ältere Dame garantiert wieder einen unvergesslichen Ausflug auf die Beine stellen...

Andi Willinig
Eurer Präsident

... die Bilder zum Jubiläumsausflug

Jubiläums-Post Nr. 2 – Der Jubiläumsabend

Am 15. November 2011 feierte der Curling Club Wasserturm seinen 50. Geburtstag. Das Jubiläums-OK mit Silvia Gähwiler, Sibylle Fischer, Kudi Bühler und Thomas Dünki durften 60 Gäste an diesem denkwürdigen Tag willkommen heissen.

Der erste Akt. Um 18.00 Uhr öffnete sich die Pforte des Wasserturms für unseren Anlass. Bis zum Apéro waren es 70 Treppenstufen. OK-Chefin Silvia Gähwiler begrüsste alle Anwesenden ganz herzlich zum Jubiläumsabend. Interessierte konnten in einer kurzen Führung mehr über den geschichtsträchtigen Turm erfahren.

Der zweite Akt. Die Gesellschaft wechselte in den grossen Saal der Maskenliebhaber-Gesellschaft der Stadt Luzern (MLG). Ein würdiger Rahmen für unser Galadinner. Nach dem ersten Gang schaute Präsident Andi Willinig in seiner Ansprache nochmals auf 50 Jahre zurück. Stolz durfte er feststellen, dass der CC Wasserturm heute ein moderner und engagierter Breitensportverein ist. Die Alterstruktur ausgewogen. Das sind beste Voraussetzungen für die Zukunft. Seine Ausführungen dauerten länger als geplant (mit dem mussten alle fast rechnen!). Schuld daran war auch Bondolfi, ein Kellner der besonderen Art. Der zweite Gang liess nicht lange auf sich warten.

Galadinner

Als Ehrengäste war VLCC-Präsident Hans Peter mit Gattin Elvira eingeladen. Dieser durfte feststellen, dass der CC Wasserturm den Curlingsport lebt und pflegt. Die Zusammenarbeit mit der VLCC ist problemlos. Erfreulich ist, dass der CCW mit verschiedenen Personen auch im Juniorenzentrum der VLCC sehr engagiert ist. Hans Peter überreichte Andi Willinig ein ganz spezielles Wasserturm-Bild mit Widmung. Ein Unikat, welches im Curlingstübli seinen Platz finden wird.

Nach dem Hauptgang erfolgte der offizielle Akt zur Ernennung von Ehrenmitgliedern. Erstaunlich ist, dass der Club bisher keine Ehrenmitglieder in seinen Reihen hatte. Das musste sich ändern. Der Präsident ernannte unter grossem Applaus Rolf Lachappelle und Hans Peter Rindlisbacher zu den ersten Ehrenmitgliedern des CC Wasserturm. Ihre Verdienste für den Verein und den Curlingsport wurden entsprechend gewürdigt. Die Beiden bedankten sich für die besondere Ehrung sichtlich überrascht und bewegt.

Gastredner Rolf Lachappelle machte einige Erläuterungen zur MLG und dessen Haus. Als dienstältestes Aktivmitglied hatte er zudem einige interessante Geschichten und Episoden zu erzählen. Er hatte so viele interessierte Zuhörer auf seiner Seite.

Nachdem Bondolfi bereits vorgängig an verschiedenen Tischen einige seiner verblüffenden Zaubertricks zum Besten gab, war es nun an der Zeit, dass er seine Comedy-Show präsentieren konnte. Mit Witz und Temperament zeigte er in seiner „One-Man-Show“ sein vielseitiges Können. Die Darbietung machte grossen Spass und sorgte für eine tolle aufgeheizte Stimmung.

Eine leichte Abkühlung versprach das servierte Dessert. Anschliessend präsentierte Sibylle Fischer, in der Person als Chefredaktorin, die offizielle Festschrift zum Jubiläumsjahr und verteilte diese an die Anwesenden. Fleissig wurde in dem aufwändigen und spannenden Werk geblättert.

Folgende Personen wurden für ihre speziellen Leistungen mit einem Essensgutschein belohnt:
Markus Sidler für seine graphischen Arbeiten und Ideen für den CC Wasserturm
Markus Rindlisbacher und Thomas Dünki für die Erstellung der neuen CCW-Homepage

Ein grosses Dankeschön ging an das Jubiläums-OK. Ihre verschiedenen Tätigkeiten fanden bisher grossen Anklang. Weitere Aktivitäten werden folgen. Lasst euch überraschen.

Für das kulinarische Wohl war das Hotel Balm, Meggen zuständig. Eine gute Wahl. Die Gäste wurden freundlich und aufmerksam bedient. Das Essen war hervorragend. Was will man noch mehr!

Der letzte Akt. Die tollen Tischdekorationen, kreiert von Silvia Gähwiler und Sibylle Fischer, bestanden vorwiegend aus Steinen. Grosse und kleine Steine aus der Emme zierten die runden Tische. Ein grosser Stein hat es den zuletzt Heimkehrenden angetan. Frühmorgens um ca. 01:40 Uhr fand ein gewaltiger Steinwurf von der Rathausbrücke in die Reuss statt. Das war der Abschluss eines tollen und gelungenen Anlasses.

... die Bilder zum CCW Galadiner

Wichtige Voranzeige:
Am 7./8. Mai 2011 findet der CCW Jubiläumsausflug statt. Bitte notiert euch dieses Wochenende jetzt schon in euerer Agenda.

Jubiläums-Post Nr. 1 - Die Anfänge

In der Schweiz wurde bis in die 1950 Jahre ausschliesslich in Winterkurorten auf Natureisbahn Curling gespielt. Erst mit dem Bau von Kunsteisbahnen Ende der 50er bot sich die Gelegenheit auch in tiefer liegenden Orten Curlingclubs zu bilden.

1960 erschien in Luzern ein Inserat, welches zur Bildung eines Curlingclubs in Luzern aufrief. Eine Curlingbahn gab es in Luzern noch nicht. Diese sollten die neuen Mitglieder mit dem Kauf von Kunsteisbahnaktien finanzieren.

Aufgrund dieses Inserates konnten neu neben dem CC  Luzern (diesen Club gab es schon seit 10 Jahren) auch noch der CC Musegg und der CC Pilatus gegründet werden. Dazu kam eine 2-Rink-Open-Air-Anlage.

Allerdings gab es noch Interessenten, die keinem der neu entstandenen Clubs angehörten. Diese gründeten dann unter der Federführung vier engagierten Herren den CC Wasserturm. Ziel war ein Club mit Vertretern aus Handel und Gewerbe.

Am 15.11.1960 fand die Gründungsversammlung statt und der CCW begann seine Clubgeschichte mit 24 (männlichen) Mitgliedern.